Wildlife in New Zealand – Teil 3

Nachdem ihr schon einen botanischen Eindruck von Neuseeland bekommen habt, möchte ich euch nun ein paar wilde und nicht ganz so wilde Tiere Neuseelands vorstellen. Nicht alle habe ich in freier Wildbahn bewundern dürfen. Aber ein paar endemische Art konnte ich in Tierparks antreffen und ablichten.

Natürlich trifft man auch überall eingeschleppte und Haustier-Arten. Hier allerdings stelle ich euch zwei endemische Arten vor, die sonst nirgendwo auf der Welt kommen: einen besonderen Aal und eine Art lebender Dinosaurier.

New Zealand Eals

Auf deutsch heißt dieser Aal vollständig „Neuseeländischer Langflossenaal“ und wenn ihr die Bilder seht, werdet ihr wissen, warum der so heißt. Was dieser Kerl alles so drauf hat, dazu gibt es einen hervorragenden Wikipedia-Artikel. Klick hier!

Ich habe diesen Aal gleich zweimal angetroffen, einmal in seiner natürlichen Umgebung, wenn auch nicht ganz unter natürlichen Bedingungen und einmal in Willowbanks. Dort konnte man ihn sogar füttern.

Die erste Bilderreihe entstand im Beobachtungsfenster im Lake Wakatipu in Queenstown. Sie kommen im See natürlich vor, werden aber am Fenster regelmäßig gefüttert. So kann man sie zu den entsprechenden Zeiten beobachten.

Deutlich näher ran kam ich in Willowbanks. Dort gibt es einen wunderbaren Teich, wo diese Tiere leben. Sie sind furchtbar verfressen und man kann sich einen Löffel mit einer Art Paste geben lassen und die Tiere direkt füttern. Sie sind unglaublich zutraulich und lassen sich sogar anfassen. Das ist allerdings eine ziemlich glitschige Angelegenheit.

Tuatara

Tuatara heißt auf deutsch Brückenechse. Was an ihr so besonders ist, ist dass sie ziemlich allein auf der Erde ist. Sie ist der letzte Vertreter der „Sphenodontidae„, deren Blütezeit schon ein bisschen länger zurückliegt (gut 150 Millionen Jahre).

Dieser Vertreter hier ist wohl noch nicht ganz so alt. Henry lebt sehr gemütlich in seinem Terrarium in Southland Museum in Invercargill. Henry scheint es dort ziemlich gut zu gehen, als ich ihn 2005 dort zum ersten Mal sah, war er schon etwa 100 Jahre alt. Die über 40 Jahre in Gefangenschaft haben ihm wohl bisher nichts ausgemacht, denn auch 2010 war er quietschfidel. Die Gefangenschaft ist eher Henrys großes Glück. In freier Wildbahn gibt es wohl so gut wie keine Tuatara mehr.

Über Neuseeland gibt es noch viel zu berichten. Mal sehen, von welchen Aspekten ich euch noch berichten kann. Schaut mal wieder vorbei.

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