Mörser Krüstchen

Ich habe das Rezept zu diesem Brot vor einiger Zeit auf Chefkoch.de gefunden und wollte dies unbedingt mal ausprobieren. Es ist gut für Anfänger geeignet, die noch nicht viel Erfahrung mit Broten aus dem heimischen Ofen haben. Entsprechend habe ich die Anweisungen auch auf das Nötigste zusammengefasst. Mich haben zu viele Anweisungen am Anfang immer verwirrt. Das Brot hat eine saftige Krume (das Innere vom Brot) und eine tolle Kruste. Ihr braucht ungefähr 2,5 Stunden bis das Brot fertig ist. Die meiste Zeit davon ist das Brot aber mit sich selber beschäftigt und ihr habt Zeit eure Küche wieder aufzuräumen. Für dieses Brot benötigt ihr Sauerteig. Wie man diesen selber herstellt habe ich in meinem Beitrag Sauerteig selber ansetzen erklärt.

Die Zeiten im einzelnen

  • Aufwand: 10 Minuten
  • Ruhezeit: 2 Stunden
  • Backzeit: 40-50 Minuten
  • Gesamt: 2:50 h – 3:00 h

Welche Zutaten braucht ihr für das Brot

500 gWeizenmehl Type 405
500 gRoggenmehl Type 997
700 mlWasser
14gTrockenhefe
75gSauerteig
2 TLSalz
Zutatenliste

Und nun die Zubereitung

Vorbereitung: Wiegt die Zutaten sorgfälltig ab bevor ihr startet. Das Wasser sollte lauwarm sein. Das hilft dem Sauerteig und auch der Hefe bei der Arbeit. Bitte kein heißes Wasser nutzen! Das schadet der Hefe und dem Sauerteig.

Schritt 1: Vermengt alle Zutaten von oben in einer großen Schüssel miteinander. Der Teig ist fertig, wenn er ganz glatt ist, also keine Klümpchen mehr drin sind.

Teig ruhen lassen: Lasst den Teig in der Schüssel für ca. 60 Minuten ruhen und deckt ihn dafür mit einem Deckel oder Tuch ab. Am liebsten hat er es an einem warmen Ort.

Schritt 2: Knetet den Teig noch einmal kurz durch (2-3 Minuten). Das macht ihr am Besten von Hand auf einer bemehlten Arbeitsfläche. Danach gebt den Teig in eine Form, die später auch in den Ofen kann. Ich nutze dafür immer die normale runde Springform, die die man auch zu Kuchen backen nutzt. Damit sich das Brot später auch ohne Probleme aus der Form lösen lässt, kleide ich die Form immer mit Backpapier aus.

Teig ruhen lassen: Lasst den Teig in der Form noch mal für ca. 60 Minuten ruhen. Kurz vor dem Ende der Ruhezeit könnt ihr den Ofen schon vorheizen. Stellt die Ober- und Unterhitze auf 220°C ein. Umluft ist nicht geeignet um Brot zu backen. Auf der untersten Schiene stellt ihr ein Backblech mit Wasser, damit Dampfschwaden entstehen.

Schritt 3: Jetzt wird das Brot gebacken. Schiebt das Brot in der Form in den Ofen und backt das Brot für 40 Minuten. Nach 15 Minuten holt ihr das Blech mit dem Wasser aus dem Ofen.

Fertig?: Ob das Brot wirklich fertig ist? Holt es dafür aus dem Ofen und aus der Form. Klopft aud den Boden des Brotes. Hört es sich hohl an, dann ist es fertig. Ansonsten gebt dem Brot noch ein paar Minuten ohne Form mehr im Ofen.

Guten Appetit!

Sauerteig selber ansetzen

Wer selber Brot backen möchte, ist in den verschiedenen Rezepten sicherlich schon einmal über die Zutaten Hefe und Sauerteig, oder auch „Ansatzgut“, gestolpert. Hefe ist ja nichts neues und kann in jedem Supermarkt gekauft werden. Das gleiche gilt zwar auch für Sauerteig, aber diesen kann man auch selber zu Hause ansetzen. Aber wie? Genau darum geht es in diesem Beitrag.

Fangen wir mal an mit der Frage: Warum sollte ich das überhaupt tun? Ich finde es immer beruhigend wenn ich weiß, was in meinem Essen so alles drin steckt. Aus diesem Grund backe ich ja auch mein Brot selber und mir schmeckt es auch besser als ein industriell hergestelltes Brot. In meinen Broten versuche ich so viele Grundzutaten wie möglich zu verwenden. Sauerteig oder Ansatzgut ist also nur eine weitere Zutat die ich mir selber herstelle. Die Triebkraft meines eigenen Sauerteigs halte ich darüber hinaus für deutlich höher als die eines gekauften Sauerteigs. Die Brote werden also noch fluffiger.

Sauerteig besteht im Grunde aus nur zwei Zutaten: Mehl und Wasser. Das allein macht aber noch keinen Sauerteig. Erst die Milchsäurebakterien, die Mehl vorkommen, machen den Unterschied. Daher kann ein Sauerteig dadurch hergestellt werden, dass man je die gleiche Menge Mehl, ich nutze immer Roggenmehl Typ 1050, und Wasser miteinander vermengt und zugedeckt bei Zimmertemperatur stehen lässt. Nach zwei Tagen kann man den Sauerteig füttern. Dafür nimmt man wieder die gleiche Menge Mehl und Wasser und gibt sie dem Sauerteig zu. Nach zwei weiteren Tagen sollte der Sauerteig einen angenehm säuerlichen Geruch haben. Riecht er hingegen nach verfaulten Eiern, haben sich Fäulnissbakterien durchgesetzt und der Teig muss entsorgt werden. Wichtig ist, dass besonders sauber gearbeitet wird und keine Verunreinigeungen in den Teig gelangen. Ich verwende als Gefäß immer eine Glasschüssel und einen sauberen Löffel. Zum Abdecken der Schüssel nutze ich Frischhaltefolie. Der Sauerteig steht am liebsten in einer dunklen Ecke oder wird mit einem Tuch abgedeckt.

Ist der Sauerteig fertig, kann man ihn zum Backen verweden. Sollte Teig überbleiben, dann kann man diesen wieder mit gleichen Teilen Wasser und Mehl füttern. Auf diese Weise hält sich ein gut gepflegter Sauerteig mehrere Monate und bekommt ein wenig was von einem Haustier, das man füttern muss. Unserer heißt übrigens Horst III. Das Kind braucht ja schließlich einen Name (Credits to Duivelspack).

Christin nicht allein unterwegs – 25 Wanderungen rund um Düsseldorf Teil 4

Als im Februar so schönes Wetter war, habe ich mich entschieden als quasi Neubürger der Stadt Erkrath (ich bin Mitte 2020 fest hierher gezogen, hatte fast 6 Jahre lang „nur“ eine Wochenend-Beziehung) meine neue Umgebung zu Fuß zu erkunden. Daher habe ich die Wandersaison schon früh begonnen. Leider allein, denn ich war meist unter der Woche unterwegs, als Julia arbeiten musste. Die Wanderung war allerdings die Ausnahme, denn da wir einen Sonntag als Wandertag gewählt hatten, konnte wir zusammen wandern.

Angeregt wurde ich durch das Buch „25 Wanderungen rund um Düsseldorf“, dass man in der Stadtbücherei Erkrath ausleihen kann. Daher wurde die Berichte zu insgesamt vier Wanderungen bereits im Blog der Stadtbücherei veröffentlicht. Im Beitrag Ex libris… Aus den Büchern der Stadtbücherei – Wandern rund um Düsseldorf (veröffentlicht am 12.04.2021) könnt ihr alle Berichte in einem lesen.

Kurzbeschreibung des Buchs

Das Buch „25 Wanderungen rund um Düsseldorf“ von Mario Tranti listet 25 kurze Wanderungen mit einer Streckenlänge von 4 bis 14 km auf. Einige sind Rundwanderung, andere Streckenwanderungen. Doch der Autor hat darauf geachtet, dass die Start- und Endpunkte an Haltestellen des ÖPNVs liegen. Viele der Wanderungen lassen sich zu größeren Runden kombinieren. Zu allen Wanderungen gibt es GPS-Tracks auf der Verlagshomepage zum Herunterladen, aber natürlich auch sehr ausführliche Beschreibungen im Buch.

Kurzer Hinweis in eigener Sache

Bis ich Bloggerin wurde habe ich auf Wanderungen nur selten fotografiert. Zukünftig wird diese Aufgabe hoffentlich Julia übernehmen. Bei dieser Wanderungen waren es immerhin einige wenige Bilder. Aber bei den trüben und kalten Wetter hätte es eh keine schönen Aufnahmen gegeben.

„Von Kaiserswerth nach Angermund über Kalkum“ und „Von Kaiserswerth nach Angermund über Bockum und Froschenteich“

Kombiniert man die Wanderungen 20 und 21, läuft man die 21 in umgekehrter Richtung. Mit GPS-Gerät ist das kein Problem, wenn man der Wegbeschreibung allerdings folgen will, muss man sehr aufmerksam seine Umgebung im Blick behalten und sich manchmal umdrehen, um die richtige Abzweigung zu nehmen.

Wir parkten in Kaiserswerth, was gar nicht so einfach war. Trotz oder gerade weil Sonntag war. Ausgeguckt hatten wir uns den Parkplatz von Rewe, aber der durch ein Tor versperrt. In einer Anwohnerstraße fanden wir einen Parkplatz in der Nähe des Startpunkts.

Der erste Eindruck von Kaiserswerth war… wow. Alt! Kopfsteinpflaster, Fachwerk, ein äh… was war das? Ein Schloss? Jule meinte, hier wäre einfach nichts zerbombt worden. Okay, nett hier. Wie im Urlaub.

Den Mund bekam ich erst wieder zu, als ich wir von Kaiserswerth nach Kalkum liefen. Durch ein Wohngebiet der 70er/80er Jahre. Doch schon in Kalkum ging das mit dem Stauen wieder los.

Ich war von Kalkum und seinem alten Kern sehr überrascht. Dass man so etwas in Düsseldorf noch findet. Viele Häuser haben Erklärtafeln an den Hauswänden, so dass man etwas über die jeweilige Geschichte erfährt. Eine Art bewohntes Freilichtmuseum. Wer sich für die Geschichte von Kaiserswerth und Kalkum interessiert, dem empfehle ich den Wikipedia-Artikel. Dass dort steht, dass es sich bei Kalkum um den ältesten und zugleich reichsten Stadtteil handelt, wundert mich jetzt nicht mehr.

Weiter ging es über Felder nach Angermund. Zunächst an einem netten Bach, dem Schwarzbach, entlang, touchierten wir hier mal wieder den Neandertalsteig. Im Wald hinter zwischen Kalkum und Angermund legten wir in einer Hütte, denn da war es windgeschützt und nicht so kalt, eine Pause ein. Für lange Pausen war es an diesem Tag einfach zu frisch. Auf dem Bild sieht man gut, dass ich ziemlich dick eingemummelt bin. Aber es blieb trocken.

Mit ein bisschen geocachen vertrieben wir uns die Strecke bis Angermund. Kaum kamen wir aus dem Wald raus und nach Angermund rein, verliefen wir uns fast. Das ist bei uns aber ganz normal. Wir können drüber lachen.

Die Eisdiele in Angermund bot eine willkommene Erfrischung. Auch wenn wir das Eis auf einer Leitplanke sitzend an der Hauptverkehrstraße essen mussten. Ich mache drei Kreuze, wenn Corona vorbei ist und man einfach mal in einer Eisdiele Platz nehmen darf.

Hinter Angermund erwartet uns ein Weg durch Felder zum Heltorfer Schloss. Hier haben wir allerdings nicht angehalten. Ab Wittlaer ging die letzte Strecke am Rhein entlang zurück nach Kaiserswerth.

Die Strecke hier ist komplett geterrt und es waren viele Spaziergänger unterwegs, obwohl es schon richtig spät war. In Kaiserswerth gingen wir kurz durch die Altstadt, damit ich die Wanderung so beenden konnte, wie sie begonnen hatte: mit offenem Mund – und mit platten Füßen!

Fazit: Mit insgesamt 24 km beide Strecken zusammen recht lang. Es geht nur flach und in der zweiten Hälfte leider oft stumpf gerade aus. Viel offene Flächen bieten einen weiten Blick. Mit einem netten Wanderpartner eine gute Strecke für ausgiebige Gespräche und um es einfach mal „laufenzulassen“. Leider war es ein trüber Tag, aber bei Sonnenschein wird es auf den Feldwegen bestimmt sehr warm.

Damit habe ich das Buch „25 Wanderungen rund um Düsseldorf“ erstmal durchgewandert. Die restlichen Wanderungen reizen mich nicht so sehr. Vielleicht komme ich irgendwann nochmals darauf zurück. Aber jetzt sind Jule und ich erstmal am Neanderlandsteig dran. Bericht zu den ersten Etappen folgen bald. Dann auch mit mehr Bildern. Versprochen!

Christin allein unterwegs – 25 Wanderungen rund um Düsseldorf Teil 3

Als im Februar so schönes Wetter war, habe ich mich entschieden als quasi Neubürger der Stadt Erkrath (ich bin Mitte 2020 fest hierher gezogen, hatte fast 6 Jahre lang „nur“ eine Wochenend-Beziehung) meine neue Umgebung zu Fuß zu erkunden. Daher habe ich die Wandersaison schon früh begonnen. Leider allein, denn ich war meist unter der Woche unterwegs, als Julia arbeiten musste. Ohne meine Touren wäre mir während des Lockdowns in der Wohnung die Decke auf den Kopf gefallen. Also packte ich meine Wanderschuhe aus.

Angeregt wurde ich durch das Buch „25 Wanderungen rund um Düsseldorf“, dass man in der Stadtbücherei Erkrath ausleihen kann. Daher wurde die Berichte zu insgesamt vier Wanderungen bereits im Blog der Stadtbücherei veröffentlicht. Im Beitrag Ex libris… Aus den Büchern der Stadtbücherei – Wandern rund um Düsseldorf (veröffentlicht am 12.04.2021) könnt ihr alle Berichte in einem lesen.

Kurzbeschreibung des Buchs

Das Buch „25 Wanderungen rund um Düsseldorf“ von Mario Tranti listet 25 kurze Wanderungen mit einer Streckenlänge von 4 bis 14 km auf. Einige sind Rundwanderung, andere Streckenwanderungen. Doch der Autor hat darauf geachtet, dass die Start- und Endpunkte an Haltestellen des ÖPNVs liegen. Viele der Wanderungen lassen sich zu größeren Runden kombinieren. Zu allen Wanderungen gibt es GPS-Tracks auf der Verlagshomepage zum Herunterladen, aber natürlich auch sehr ausführliche Beschreibungen im Buch.

Kurzer Hinweis in eigener Sache

Bis ich Bloggerin wurde habe ich auf Wanderungen nur selten fotografiert. Zukünftig wird diese Aufgabe hoffentlich Julia übernehmen. Aber bis dahin gibt es im Folgenden weniger Bilder, stattdessen jeweils eine kurze Schilderung der Wanderung.

„Rund ums das Neandertal“

Ich startete die Wanderung 25 wie vorgegeben am Bahnhof Millrath. Zunächst ging es an der Bahnstrecke entlang bis ich irgendwann Richtung Düsseltal abbog. Das Tal der Düssel ist wirklich traumhaft. Hier gibt es eine Entdeckerschleife des Neandertalsteigs („Kalkspuren“). Wir sind diese Entdeckerschleife schon gelaufen, sie führt nach Gruiten-Dorf immer entlang der Düssel. Die Strecke ist zauberhaft. Aber leider war sie völlig überlaufen. Es war ein Tanz zwischen Familien mit kleinen Kindern, Radfahrer (schnell, langsam, E-Bike, Gruppen,…), älteren Spaziergängern und Wanderern. Eigentlich war ich froh, als ich abbog und meinen ersten Anstieg in Angriff nahm. Erstmal Jacke ausziehen.

Leider ging es danach stumpf durch Felder, eine ziemlich langweilige Angelegenheit. Am Südring Mettmanns wurde die Wegführung dann ziemlich merkwürdig. Der Weg an der K18 entlang ist kein Vergnügen und sehr seltsam geführt – vor allem ist die Überquerung der stark befahreren Straße ist alles andere als sicher. Auch der Weg zwischen zwei abgeernteten Feldern, der sich als Matschpfad entpuppte, war kein Spaß. Die Füße wogen dank der Schlammpackung bald eine halbe Tonne. Das trübte das Wandervergnügen. Außerdem war ich müde und hungrig. Bisher hatte ich seit dem Verlassen des Düsseltals keine Bank mehr gesehen und die waren alle besetzt gewesen. Besser wurde es erst, als der Weg mich am Mettmanner Bach Richtung Neanderthal Museum führte. Hier fand ich auch auch endlich eine Bank für eine Pause.

Am Museum turnten ca. 40 Kinder durch den neuen Spielplatz. In den Unterständen tummelten sich die Erwachsenen in Gruppen. In Zeiten des strengen Lockdown in verwirrender Anblick. Insgesamt waren da rund 100-120 Leute. Zum Glück hatte ich meine Pause bereits gemacht. Am Kiosk war eine lange Schlange, so dass ich meine Pläne, ein Eis zu kaufen, begrub und sehr schnell weiterzog.

Über das Eiszeitliche Wildgehege, für mich eine sehr bekannte Strecke, ging es zurück zum Bahnhof Millrath. Den Weg rund ums Wildgehege laufen wir von der Haustür ab in der Regel in ca. 1:45 min. Auch hier ging es zu wie im Taubenschlag. Darunter waren im Gegenverkehr mountainbikende Jugendliche, die der Meinung waren, sie müssten an Wurzeln Sprünge ausführen. Zu viele Menschen, ich wollte nur noch weg. Entsprechend erleichert war ich als ich am Bahnhof mein Auto sah.

Fazit: Es geht durch viele Felder, daher auch viele geteerte Wirtschaftswege, aber auch ein abenteuerlicher Trampelpfad. Landschaftlich recht reizvoll, aber an einen sonnigen Februartag während Corona-Lockdown ist die Strecke sehr überlaufen. Viel Spaß hat mir diese Wanderung nicht gemacht. Aber vielleicht lag das auch an den Umständen.

Weiter ging es mit einer Wanderung im Norden Düsseldorfs. Dazu später mehr…

Christin allein unterwegs – 25 Wanderungen rund um Düsseldorf Teil 2

Als im Februar so schönes Wetter war, habe ich mich entschieden als quasi Neubürger der Stadt Erkrath (ich bin Mitte 2020 fest hierher gezogen, hatte fast 6 Jahre lang „nur“ eine Wochenend-Beziehung) meine neue Umgebung zu Fuß zu erkunden. Daher habe ich die Wandersaison schon früh begonnen. Leider allein, denn ich war meist unter der Woche unterwegs, als Julia arbeiten musste. Ohne meine Touren wäre mir während des Lockdowns in der Wohnung die Decke auf den Kopf gefallen. Also packte ich meine Wanderschuhe aus.

Angeregt wurde ich durch das Buch „25 Wanderungen rund um Düsseldorf“, dass man in der Stadtbücherei Erkrath ausleihen kann. Daher wurde die Berichte zu insgesamt vier Wanderungen bereits im Blog der Stadtbücherei veröffentlicht. Im Beitrag Ex libris… Aus den Büchern der Stadtbücherei – Wandern rund um Düsseldorf (veröffentlicht am 12.04.2021) könnt ihr alle Berichte in einem lesen.

Kurzbeschreibung des Buchs

Das Buch „25 Wanderungen rund um Düsseldorf“ von Mario Tranti listet 25 kurze Wanderungen mit einer Streckenlänge von 4 bis 14 km auf. Einige sind Rundwanderung, andere Streckenwanderungen. Doch der Autor hat darauf geachtet, dass die Start- und Endpunkte an Haltestellen des ÖPNVs liegen. Viele der Wanderungen lassen sich zu größeren Runden kombinieren. Zu allen Wanderungen gibt es GPS-Tracks auf der Verlagshomepage zum Herunterladen, aber natürlich auch sehr ausführliche Beschreibungen im Buch.

Kurzer Hinweis in eigener Sache

Bis ich Bloggerin wurde habe ich auf Wanderungen nur selten fotografiert. Zukünftig wird diese Aufgabe hoffentlich Julia übernehmen. Aber bis dahin gibt es im Folgenden weniger Bilder, stattdessen jeweils eine kurze Schilderung der Wanderung.

„Durch den Aaper Wald“ und „Rund um den Segelflugplatz“

Als erste Wanderung aus dem Buch habe ich mir die Wanderung 1 und 2 rausgesucht. Diese lassen sich sehr gut kombinieren. Diese Mal war ich mit schwerem Gepäck unterwegs. 18,5 km wollte ich mich mit einem vollgepackten 16 kg Trekkingrucksack trainieren. Im Juni wollen wir den Soonwaldsteig laufen. Das sollte ich vorher mal geübt haben. Zelt und zwei Sandsäcke waren zum Beispiel mit mit an Bord.

Ich wählte als Startpunkt den Wanderparkplatz „Am Bauenhaus“. Die Autostrecke dorthin kenne ich sehr gut, da wir seit ca. 5 Jahren die IBCD (International Baptist Church Düsseldorf) besuchen. Das letzte und einzige Mal seit Corona waren wir an Weihnachten dort. Ansonsten schauen wir sonntags den Live-Stream, aber auch das machen wir dieses Jahr kaum noch. Aber das ist eine andere Geschichte. Zurück zur Wanderung…

Zunächst führte mich die Strecke ein Stück durch den Aaper Wald und ließ mich ziemlich schwitzen. Denn ganz entgegen meiner Erwartungen ist der Aaper Wald ganz schön hügelig. Ein Geocache bot mir eine kurze Verschnaupfspause. Etwas Erholung bot da der Einstieg in die Wanderung 2, die mich zunächst um die Galopprennbahn führte. Da machte ich bereits meine erste Pause, nach nur einer Stunde Gehzeit! Das kenne ich von mir so gar nicht. Ich war heilfroh, dass ich den Rucksack absetzen durfte. 16 kg auf dem Rücken sind eine Ansage für die Schultern. Bei meiner Pause wurde ich prompt von einem riesigen schwarzen Labrador angesabbert. Typischer Kommentar der Besitzerin: „Keine Angst, der tut nichts. Aber wenn der Essen sieht, ist der nicht zu halten.“ Naja, er wollte also nur mein Wurstbrot. Angesabbert hat er zum Glück nur meine Hose.

Weiter ging um die Rennbahn zu Pillebach. Die Strecke am Pillebach entlang war zauberhaft, vor allem flach, da konnte ich mich ein bisschen erholen. Eine weitere Bank gab mir die Möglichkeit, noch einmal kurz den Rucksack abzusetzen. Am Pillebach war es total sonnig und richtig warm. Das habe ich leider mit Sonnenallergie auf den Händen bezahlt.

Über eine lange Gerade-Aus-Strecke am Segelflugplatz entlang, ging es wieder zurück zum Aaper Wald bergan. Noch ein Päuschen für meine Schultern! Wandern macht hungrig. Mit einem Abstecher zu den Frauensteinen ging es über breite Forstwege zunächst fast wieder raus dem Wald Richtung Wildpark und über die Aaper Schneise im ständigen Auf und Ab zurück zum Auto. Die Aaper Schneise möchte ich nicht wieder laufen. Sie geht schnurgeradeaus und ist daher totlangweilig. Ich war froh als das hinter mir und meinen Rucksack im Auto hatte.

Fazit: Genau das richtig für eine Wanderung zum Einstieg nach dem langen Winter. Ohne Rucksack sicher sehr gut zu bewältigen Die Strecke ist dank Kombination der beiden Wanderungen sehr abwechslungsreich, bietet im Aaper Wald und am Pillebach zahlreiche Bänke für eine Pause. Das letzte Stück mit der Aaper Schneise ist zäh zu laufen.

Weiter ging es mit einer Wanderung rund ums Neandertal. Dazu später mehr…

Christin allein unterwegs – 25 Wanderungen rund um Düsseldorf Teil 1

Als im Februar so schönes Wetter war, habe ich mich entschieden als quasi Neubürger der Stadt Erkrath (ich bin Mitte 2020 fest hierher gezogen, hatte fast 6 Jahre lang „nur“ eine Wochenend-Beziehung) meine neue Umgebung zu Fuß zu erkunden. Daher habe ich die Wandersaison schon früh begonnen. Leider allein, denn ich war meist unter der Woche unterwegs, als Julia arbeiten musste. Ohne meine Touren wäre mir während des Lockdowns in der Wohnung die Decke auf den Kopf gefallen. Also packte ich meine Wanderschuhe aus.

Angeregt wurde ich durch das Buch „25 Wanderungen rund um Düsseldorf“, dass man in der Stadtbücherei Erkrath ausleihen kann. Daher wurde die Berichte zu insgesamt vier Wanderungen bereits im Blog der Stadtbücherei veröffentlicht. Im Beitrag Ex libris… Aus den Büchern der Stadtbücherei – Wandern rund um Düsseldorf (veröffentlicht am 12.04.2021) könnt ihr alle Berichte in einem lesen.

Kurzbeschreibung des Buchs

Das Buch „25 Wanderungen rund um Düsseldorf“ von Mario Tranti listet 25 kurze Wanderungen mit einer Streckenlänge von 4 bis 14 km auf. Einige sind Rundwanderung, andere Streckenwanderungen. Doch der Autor hat darauf geachtet, dass die Start- und Endpunkte an Haltestellen des ÖPNVs liegen. Viele der Wanderungen lassen sich zu größeren Runden kombinieren. Zu allen Wanderungen gibt es GPS-Tracks auf der Verlagshomepage zum Herunterladen, aber natürlich auch sehr ausführliche Beschreibungen im Buch.

Kurzer Hinweis in eigener Sache

Bis ich Bloggerin wurde habe ich auf Wanderungen nur selten fotografiert. Zukünftig wird diese Aufgabe hoffentlich Julia übernehmen. Aber bis dahin gibt es im Folgenden weniger Bilder, stattdessen jeweils eine kurze Schilderung der Wanderung.

„Durchs Rotthäuser Bachtal“ und „Von Gerresheim nach Erkrath“

Als erste Wanderung aus dem Buch habe ich mir die Wanderung 10 und 3 rausgesucht. Diese lassen sich sehr gut kombinieren.

Ich startete am Haus Morp. Nach einem kurzen Teerstück war ich sogleich am Rotthäuser Bach und mitten in der Natur. Überraschend steil ging es durch Wälder bergauf. Da wusste ich, warum Julia mich vor den „Gerresheimer Hochalpen“ gewarnt hatte. Leider habe ich mich kurz vorm Friedhof ordentlich verfranst, obwohl ich einen GPS-Track hatte. Schuld war ein Geocache, der etwas abseits des Weges lag. Ich dachte, ich könnte hier die Route etwas ändern. Das hat mir einen steilen Anstieg und eine Weg an Feldern entlang beschert. Den Cache habe ich allerdings nicht gefunden. Diese Verlängerung hat sich allerdings sehr gelohnt. Nachdem ich in einer Wanderhütte (eine Wanderhütte mitten zwischen dem Friedhof!) eine Pause gemacht hatte, ging es entlang des Waldfriedhofs dann leider hinunter nach Gerresheim. Da waren schrecklich laute 1-2 km direkt an den Hauptverkehrsstraßen entlang zurückzulegen. Doch als dieses Stück hinter mir hatte, wurde ich mit Wald und sogar einem Stück des Neanderlandsteiges belohnt. Diesem folgte ich dann auch über einen tollen Waldpfad hinab nach Erkrath und war nach etwa 18 km zurück am Haus Morp.

Weiter ging es mit einer Wanderung den Aaper Wald. Dazu später mehr…

Wir mal Urlaub machen

Ein Blog ist eigentlich genau das, was ich schon immer gebraucht habe. Das meine ich gerade wirklich im Ernst. Seit Julia & ich in den Urlaub fahren, lege ich nicht nur Wert darauf, unserer Urlaubsbilder zeitnah zu sortieren und korrekt zu beschriften, sondern mache ich auch realitiv aufwendige Alben daraus. Meist mit viel Text.

Die sollen mir helfen, mich vielleicht auch nach 20 Jahren noch an den Urlaub, vor allem aber an die Erlebnisse zu erinnern. Schließlich kann ich mir nicht alles merken. Begonnen habe ich damit bereits 2009 als ich mit meinem Ex in Neuseeland war. Jetzt werde ich euch an diesen Urlauben, vor allem an den Wanderungen, die wir gemacht haben, teilhaben lassen. Da sind drunter:

  • Azoren
  • Mallorca
  • Island
  • Teneriffa

Außerdem waren wir gemeinsam oder alleine auf den folgenden Fernwanderwegen, wobei wir da kaum fotografieren haben, aber erzählen kann ich wohl noch eine ganze Menge.

  • Heidschnuckenweg
  • Rheinsteig
  • Harzer Hexenstieg
  • Rothaarsteig

Und ganz aktuell laufen wir von zuhause aus den Neanderlandsteig. Das habt ihr ja schon mitgekriegt. Da ist also eine Menge für mich zu tun. Ich lasse dann mal die Finger über die Tastatur fliegen.

Plants of New Zealand – Teil 1

Hier möchte ich euch meine liebsten Aufnahme von Neuseeländischen Pflanzen zeigen. Nicht alle sind einheimische oder gar endemische Pflanzen. Viele habe ich im Botanischen Garten in Christchurch während meines Auslandsaufenthalts 2004/05 dort fotografiert.

Besonders begeistert hat mich der wunderschöne Rosengarten. Hier ein paar Impressionen meiner Lieblinge. Den wunderbaren Geruch können die Bilder leider nicht transportieren.

Die nächsten Bilder sind aus dem Begonienhaus. Ich wusste bis dahin nicht, dass es Begonien in solcher Farbenvielfalt gibt.

Draußen gab es einen ganz tollen Hortensien-Hain. Im Vergleich zu den Hortensien, die ich Jahre später auf den Azoren gesehen habe, waren das hier zwar Winzlinge, aber seitdem liebe ich diese Pflanzen. Leider wollen die bei mir zuhause einfach nicht richtig gedeihen. Also muss ich mich an den Bildern erfreuen.

Mehr Büsche? Dann kommen hier die Rhododendren!

Mehr Pflanzenbilder aus Neuseeland gibt’s im nächsten Blogbeitrag!

Plants of New Zealand – Teil 2

Hier möchte ich euch meine liebsten Aufnahme von Neuseeländischen Pflanzen zeigen. Nicht alle sind einheimische oder gar endemische Pflanzen. Viele habe ich im Botanischen Garten in Christchurch während meines Auslandsaufenthalts 2004/05 dort fotografiert.

Ich gehe mit euch bildhaft durch die riesigen – und zum Teil sehr alten – Bäume des botanischen Garten einfach ein bisschen spazieren.

Hier ein paar Impressionen aus den verschiedenen Gewächshäusern.

Dahlien gab es auch jede Menge.

Zum Schluss noch ein paar Übersichten des Botanischen Gartens, darunter der berühmt „Peacock Fountain“, der Water Garden und Stone Garden und das „Curator House“.

Mehr Pflanzenbilder aus Neuseeland gibt’s im nächsten Blogbeitrag!

Ausflug zum BUGA-Gelände

Gestern haben wir spontan eine Radtour zum BUGA-Gelände in Düsseldorf unternommen. Eigentlich wollten wir uns einen Tag Pause gönnen, aber das Wetter war schön, wenn auch kalt und ich hatte mal wieder Lust, zu fotografieren. Ich fotografiere sehr gern Blumen. Von meinen Aufnahmen aus Neuseeland habe ich ein ganzes Album gefüllt. Hier die Ergebnisse von gestern:

Wie ihr sehen könnt, habe ich ein bisschen mit der Aufnahme von oben in die Blüte rein gespielt. Vielleicht mögt ihr die Bilder.